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Wir bieten

Handelswaren, die frei von Makeln und Mängeln (sowohl am Produkt als auch an der Verpackung) sind und bei denen der Anbieter keinerlei Kenntnis von Einschränkungen in der Gebrauchstauglichkeit, der Produktqualität, des Schnittes, der Passform oder sonstigen Qualitätsmerkmalen hat.
Diese Produktqualität kann ohne weitere Hinweise an Konsumenten vertrieben werden, da es sich hierbei um die Produktqualität handelt, die der Kunde als "normal" voraussetzt.

1B-Ware (B-Sortierung, mit kleinen Schönheitsfehlern)Bei Produkten, die mit dem Kennzeichen 1B-Ware versehen sind, handelt es sich um Produkte, die aufgrund irgendeines kleinen Mangels nicht mehr als 1A Ware bezeichnet werden können. Im branchenüblichen Verständnis handelt es sich bei 1B-Waren oder 1B-Sortierungen jedoch um solche Mängel, die die Gebrauchstauglichkeit, die Qualität oder den Geschmack des Produktes nicht beeinträchtigen. Bei 1B-Waren spricht man auch oft von "kleinen Schönheitsfehlern". Entsprechend werden unter 1B-Ware (1B-Sortierung) solche Produkte bezeichnet, deren Verpackung z. B. beschädigt oder eingedrückt ist, die einen leichten Kratzer oder eine kleine Beule am Gehäuse haben, deren Farbe, Grammatur oder Bräunungsgrad leicht abweicht. Diese Produkte sind qualitativ, geschmacklich und von der Nutzung her aber vollkommen in Ordnung. Es bestehen keinerlei Einschränkungen der Gebrauchstauglichkeit für den bestimmungsgemäßen Gebrauch.
Aufgrund der kleinen Schönheitsfehler werden solche Produkte in der Regel zu günstigeren Preisen, angeboten.
Die Vorbehalte der Konsumenten beim Kauf von 1B-Ware oder Artikeln mit kleinen Schönheitsfehlern ist erfahrungsgemäß sehr gering, oft werden sogar extra solche Produkte gesucht, da der Konsument sich meistens an einem kleinen Mangel nicht stört, aber gerne einen Preisnachlass erhalten möchte.

B-Ware

Bei B-Ware bzw. zweiter Wahl handelt es sich um Produkte, die solche Fehler aufweisen, dass diese durchaus erkennbar bzw. sichtbar sind und es auch tatsächlich zu einer erkennbaren Einschränkung in der Nutzung des angebotenen Produktes kommen kann. Im Bereich Textilien können 2.Wahl oder B-Waren z.B. kleine Webfehler oder Löcher, oder vielleicht deutlich erkennbare Flecken oder einen Färbungsfehler aufweisen.
2. Wahl oder B-Waren können aber trotzdem immer noch bestimmungsgemäß verwendet werden, selbst wenn es dabei kleinere Einschränkungen geben kann. Ein Loch muss vielleicht geflickt werden.
Im B2B-Handel werden solche 2. Wahl Artikel in der Regel mit verkürzten Gewährleistungen, einer reinen Übernahme-Funktionsgarantie, oder sogar ohne Gewährleistung und zum Sonderpreis verkauft.

C-Ware

Als C-Ware werden solche Artikel bezeichnet, die defekt sein können, aber nicht defekt sein müssen. In der Regel werden ungeprüfte Kundenretouren im Bulk oder als Palettenware im Großhandel angeboten. Hierbei handelt es sich immer wieder um "Überraschungspakete" in denen jegliche Art von Warenzustand in unterschiedlichen Anteilen vorhanden sein kann. Der gewerbliche Einkauf von C-Waren, ungeprüften Retouren oder unsortierter Palettenware ist immer eine Art Glücksspiel für den Händler. Wenn der Händler Glück hat, dann haben die meisten Kunden das Produkt retourniert, weil es ihnen nicht gefallen hat und deswegen ist der Defektanteil sehr gering und der Ertrag für den Händler beim Weiterverkauf groß. Es kann jedoch genauso passieren, dass der Anteil der Defekten bei 100% liegt und neben den Einkaufskosten für die Retourware dann auch noch die Entsorgungskosten für den Händler anfallen.
Die Begriffe C-Ware, ungeprüfte Kundenretouren bzw. unsortierte Mischposten werden in der Handelspraxis synonym verwendet. Diese Warenqualität bzw ein solches Angebot finden wir in allen Produktbereichen, in denen sich eine professionelle Aufbereitung zum Refurbished Produkt nicht lohnt. Die Spanne der Produkte geht hier von günstigen Elektro-Werkzeugen über Küchengeräte, Staubsauger bis zu Textilien und Schuhen aus dem Versandhandel und Produktionsfehlern in der Lebensmittelindustrie - hier insbesondere bei Konserven.
Die Prüfung einer geöffneten T-Shirt Retoure ist für den Versandhändler in der Regel zu teuer, weswegen er sein Retourenrisiko entweder auf den Hersteller abwälzen konnte, der dann die Retouren als Palettenware wieder in den Großhandel bringt, oder der Versandhändler bietet seine gesammelten Kundenretouren selber in Mischpaketen oder Mischpaletten mit hohen Preisabschlägen auf den Katalogpreis an.
Bei diesen Retourwaren führt der aufkaufende Händler in der Regel selber eine Qualitätsprüfung durch, oder macht aus den Textilien oder Schuhen z.B. eine eigene Wühlkorbaktion und hofft auf eine hohe Abverkaufsquote an den Konsumenten, den er darüber informiert, dass in der Schütte auch defekte oder Produkte mit Fehlern enthalten sein können.

D-Ware

Als D-Ware werden solche Artikel bezeichnet, die vom Hersteller, Anbieter oder Inverkehrbringer definitiv als Schrott oder defekte geprüft wurden. Solche Waren werden häufig als Palettenware, Schüttware oder z.B. als "unsortierte Sonderposten" gerne im Bausch und Bogen verkauft - also ohne Reklamationsrechte für den gewerblichen Einkäufer. Bei diesen Produkten wird der Wert nicht durch das Produkt und dessen Nutzen erbracht, sondern hier geht es in der Regel um die Wiederverwertbarkeit von enthaltenen Rohstoffen oder Wertstoffen, die als Rohstoff-Recyclingmaterial wieder dem Markt zugeführt werden können.

Reklamationsware

Text folgt.